Pile ou face
Collectif CLAR d’après le roman de Catherine Colomb
In einer überfüllten Wohnung wartet Élisabeth L. am Fenster. Ihr Mann verspätet sich, und sie ertappt sich dabei, wie sie sich ein Leben ohne ihn vorstellt. Doch da kommt er schon! Charles L., ein mürrischer Intellektueller, fragt sich jeden Tag, warum er vor fünfundzwanzig Jahren geheiratet hat. Dann betritt Thérèse, ihre Tochter, die Bühne, ihren Liebeskummer unsichtbar unter dem Arm. Das Essen ist fertig, lasst uns zu Tisch gehen!
Auf der einen Seite der Alltag einer lauen bürgerlichen Familie, der Familie L., an der Waadtländer Küste. Auf der anderen Seite die Sehnsucht nach Glück, die durch kleine Ärgernisse und große Verzichte vereitelt wird.
Pile ou face ist eine Theateradaption des Romans von Catherine Colomb, einer bissigen Farce über das Leben im Waadtland der 1930er Jahre, die die romantische Liebe und die bürgerliche Ehe aufs Korn nimmt. Das Kollektiv CLAR hat sich entschieden, diesen Text, der wie ein Vaudeville beginnt, für die Bühne zu adaptieren, um mit bissigem Ton und ganz beiläufig Stereotypen zu untergraben.
Diese Aufführung wird zur Eröffnung des Festivals Carrefour des Théâtres präsentiert.
Darsteller: Romain Daroles, Arnaud Huguenin, Loïc Le Manac’h, Chloë Lombard und Marie-Madeleine Pasquier
Bearbeitung und Inszenierung: Romain Daroles, Arnaud Huguenin, Loïc Le Manac’h, Chloë Lombard / Bühnenbild: Mathilde Aubineau, Analyvia Lagarde, Luana Flahaut / Musikkomposition: Frédérique Jarabo / Kostüme: Marie Romanens / Externe Beratung: Marion Chabloz / Verwaltung: Garance Bonard
Produktion: Collectif CLAR, Collectif TRANX / Koproduktionen: Comédie de Genève, Théâtre Le Reflet-Vevey
La Grande
95 min.
Ab 14 Jahren
35.-/25.-/15.-/10.-






